Reisebericht durch

Deutschland, Polen, Baltische Länder bis Talin und zurück

17.06-8.07.2007

Ein Bericht von Alois Weiretmaier aus Andorf Oberösterreich.

Alois ist ein Teilnehmer beim Stammtisch „Welser Heide Marchtrenk“

Tag 1, Sonntag, 17.06.2007


Abfahrt in Andorf im schönen Innviertel – Passau – Autobahn Regensburg – Weiden – Cheb Tschechien - Sächsische Schweiz, Deutschland bis Seifen – Parkplatz ohne Gebühr – Seifen ist ein sehr schöner Kurort, ein schöner ruhiger Übernachtungsplatz
N 50° 39’ 1,2  E 13° 26’ 59,2  
Tageskilometer: 533 km

Tag 2, Montag, 18.06.2007

Dresden die Stadt an der Elbe  ist das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates Sachsen.

Bilder aus Dresden und  Bautzen die 1000 jährige Stadt an der Oberlausitz mit trauriger jüngster Vergangenheit

Seifen morgens 16° - Sächsische Schweiz – Erzgebirge – Königsstein – Dresden besichtigt – Zwinger, Semperoper, Frauenkirche, Fürstenzug, Katholische Kirche im Rundgang – Bautzen – Rundgang in der Altstadt – Spreewald ( Lübbenau), Übernachtung am Parkplatz ohne Gebühren im Stadtzentrum neben der Schule
N 51° 56’ 38  E 13 ° 53’ 49,5
 
Tageskilometer: 340 km

Tag 3, Dienstag, 19.06.2007

Bootsfahrt auf der Spree

Spreewald, Rundfahrt mit dem Fahrrad – Frankfurt a. d. Oder besichtigt – Küstrin Grenze zu Polen, Straßennummer 22 bis Malbork, Camping für 2 Personen mit Strom 53 Pol.Sloti, der Platz liegt nördlich der Stadt in der Nähe der Burg
N 54° 2’50,7  E 19° 2’23  Tageskilometer: 541 km

Tag 4, Mittwoch, 20.06.2007


Die Burg von Malbork genannt Marienburg ist der Sitz des deutschen Ritterordens

Die Marienburg ist eine Ordensburg in Malbork  in der heutigen Woiwodschaft
Pommern (Westpreußen) im Norden Polens, südlich von Danzig. Die Burg war der Haupt-
sitz des Deutschen Ordens in Europa. Man versichert glaubwürdig, dass es sich um den
größten Backsteinbau Europas handelt.


Malbork Besichtigung der Burg à 17 Pol.Sloti für Pensionisten – Weiterfahrt bis Danzing, Parkplatz direkt im Stadtzentrum
N 54° 20’54,4 E Ost 18° 38’ 54,3 Stadtbesichtigung ca. 3 – 4 Stunden – Weiterfahrt bis Elblag, Campingplatz, ein schöner Platz und leicht zu finden, eine Nacht, 2 Personen und Strom 43 Pol.Sloti
N 54° 9’10,3  
E 19° 23’ 38,9  
Tageskilometer: 135 km

Der Hafen von Danzig/Polen mit dem hölzernen Krantor Wahrzeichen

Tag 5, Donnerstag, 21.06.2007

Campingfreuden in der Natur.
 

Elblag Abfahrt 7:50 Uhr – Buczyniel, wo die Schiffe über den Berg gezogen werden N 53° 58’ 38,3 E 19° 37’ 08,9 – 5 Mal über 100 Höhenmeter Unterschied.

Auf dem Bild links sind die Höhenunterschiede zu sehen

 Resze – Rössel, Besichtigung der Swieta Lipka Kirche, sehr lohnenswert sie zu besichtigen, in dieser Kirche bewegen sich die Figuren – Ketrzyn – Die Wolfschanze ( Hitlers Bunker) besichtigt, anschließend  Rundgang und Übernachtung


Der Hitlerbunker Wolfsschanze welcher nach dem Krieg zerstört wurde, Swieta Lipka die Kirche mit den beweglichen Figuren.

am Parkplatz, der beaufsichtigt wird, nebenbei ist auch ein Campingplatz, Eintritt mit Parkplatz 18 Poln.Sloti
N 54° 4’ 46,0  E 21° 29’ 37  
Tageskilometer: 252 km


Tag 6, Freitag, 22.06.2007

Wolfschanze Abfahrt 9:00 Uhr – Suwalki – Grenze zu Litauen – Trakei – der Campingplatz ist leicht zu finden
N 54° 40’ 5,5  E 24° 55’ 45
Direkt am See gegenüber vom Schloss Trakei, daß mit dem Schiff erreichbar ist um 20 LTL hin und zurück oder mit dem Rad, Campingplatzpreise für 1 Nacht für 2 Personen und Strom 54 LTL  
Tageskilometer: 345 km


Ein französisches Wohnmobil Treffen und hier traf ich zwei Tiroler Kollegen vom Club Tirol


Tag 7, Samstag, 23.06.2007

Trakei – Schloss besichtigt a 10 LTL, Weiterfahrt zum Mittelpunkt Europas, besichtigt.
N 54 ° 54’ 28,7  E 25° 19’ 13,7
Über den „Berg der Kreuze“ ca. 10 km nördlich von Siauliai N 56° 01’ 04,1 E 23° 25’ 11,1 beim hinteren Parkplatz (Kirche) Stellplatz kostenlos, da gibt es 1000 Kreuze und Rosenkränze auf einem kleinen Hügel (sehenswert) – Übernachtung am Parkplatz, wo mehrere Camper standen.  
Tageskilometer: 323 km


                                        Hier steh ICH am Mittelpunkt Europas und hier wandere ICH beeindruckt am Berg der Kreuze

 
Dieses nationale Denkmal Litauens mit ca. 15.000 Kreuzen die täglich mehr werden, besteht seit 1831. Kreuze aus Metall, Holz und Keramik. Die ersten wurden im Aufstand gegen den Zaren aufgestellt, dann zwischen 1941 u. 1952 kamen Kreuze dazu mit denen die Angehörigen ihrer nach Sibirien verschleppten Freunde gedachten. Ab 1961 wurde die Anlage von KGB - Agenten dem Erdboden gleichgemacht und sofort von der Bevölkerung wieder mit neuen Kreuzen bestückt. Dies wiederholte sich bis 1985. Beeindruckend.


                                                                                   Tag 8, Sonntag, 24.06.2007

Berg der Kreuze, Abfahrt 7:30 Uhr – Palanga, Besichtigung vom Bernsteinmuseum Eintritt 2,5 LTL – Klaipeda – Fähre zur Kurischen Nehrung, 62 LTL für Fähre, die ja nicht ganz leicht zu finden war und später noch 10 LTL für den Nationalpark – Nida, Übernachtung Parkplatz N 55° 18’ 15,7 E 21° 00’ 18,9 da mir der Campingplatz mit 95 LTL ca. 30 € zu teuer war
Tageskilometer: 302 km


Die Kurische Nehrung, die Touristen werden hier mit diesem Strohdach-Bus transportiert


Tag 9, Montag, 25.06.2007

Nida, weiters besichtigten wir eine Reiher- und Kormorankolonie mit ca. 6500 Stück – Jaudkrante – Hexenberg mit Märchenfiguren ca. 1 Stunde Rundgang, wo ca. 80 Figuren aus Holz zu sehen waren – Letland – Leipaja – Kuldiga, 2 m hohen Wasserfall und Ziegelbrücke besichtigt, Übernachtung Parkplatz
N 56° 58’ 13,7  E 21° 58’ 50,4  
Tageskilometer: 288 km


Beeindruckend die Kormoran und Reiherkolonie mit ca 6500 Vögeln

 Der Stolz von Kuldîga ist der Wasserfall auf der Venta- Ventas rumba- der breiteste natürliche Wasserfall (240 m) in Europa. Hier liegt auch der höchste Wasserfall (4,5 m) Lettlands auf der Alekðupîte.


Tag 10, Dienstag, 26.06.2007

Kuldiga – Riga, Besichtigung ca. 3 Stunden, Parkplatz direkt am Ufer im Zentrum – Kumrags Camping ca. 30 km vor der estischen Grenze 
N 57° 36’ 46,6  E 24° 23’ 16,4
Preis pro Nacht mit Strom 6,60 LTL ( ca. 10,50€)
 Tageskilometer: 317


 Das Rathaus in Riga der Hauptstadt von Lettland

Rigas Altstadt ist reich an Zeugnissen der wechselvollen Geschichte. Besondere Sehenswürdigkeiten sind das neu errichtete Schwarzhäupterhaus, die Petrikirche, der Dom und das Okkupationsmuseum.

 

Liebevoll gestaltetes Lokal, die Gäste sitzen hinter den Plastikblumen und rechts war ein Künstler am Werk

Tag 11, Mittwoch, 27.06.2007

Abfahrt 7:00 Uhr – Estland – Pärnu – Fähre zur Insel Muhusaar, Preis für Fähre 190 EEK (ca. 13 €), Überfahrt ca. 30 Minuten und weiter über einen Damm zur Insel Saaremaa – Kaali, Kraterseen besichtigt – Kuressaare,
Burg besichtigt und zum Hafenstellplatz zum Übernachten

N 58° 14’44,0  E 22° 28’ 14,3 wo auch viele andere Camper standen.  Tageskilometer: 299 km

Mit der Fähre geht es auf die Insel, die aufgeschichteten Steine sollen angeblich den Menschen Glück bringen

Der Leuchtturm ist wirklich so schief und er wurde 1890 erbaut, die Windmühlen in Angla es sind sieben an der Zahl


Tag 12, Donnerstag, 28.06.2007

Kuressaare – Südspitze Sääre – Nordwestspitze Klipsaareneem, diese Spitze zu finden war nicht einfach, viele Schotterstraßen mit nicht beschilderten Kreuzungen, Parklplatz  N 58° 28’ 25,5  E 21° 54’ 07,3
Noch ca. 5 km weiter mit dem Rad bis zum schiefstehenden Leuchtturm, wo man Seehunde sehen sollte, aber ich sah keinen – Weiterfahrt bis nach Kuressaare zum Hafen  N 58° 14’ 44,0  E 22° 28’ 14,3
Wir übernachten am Parkplatz und nicht am Stellplatz, der Parkplatz ist frei und die Toiletten sind auch benutzbar.
Tageskilometer: 297 km

Tag 13, Freitag, 29.06.2007

Kuressaare – Angla Windmühlen ca. 7 Stück besichtigt – Fähre 190 EEK nach Haapsalu, nicht lohnend, auch das Eisenbahnmuseum ist nicht sehenswert – Tallin, Siti Camping, der Stellplatz sehr teuer, für 1 Nacht und 2 Personen mit Strom 360 EEK (ca. 25€) Im Hafen kostet der Parkplatz für 24 st.3.50€  N 59° 26’ 52,5  E 24° 48’ 31,3
 Tageskilometer: 310 km


Tag 14, Samstag, 30.06.2007

Tallinn die Hauptstadt von Estland, rechts die Einkaufsgasse an der alten Stadtmauer

Die estnische Hauptstadt Tallinn (ehem. Reval) ist zu Recht als das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des nördlichsten Staates im Baltikum bekannt.

Tallinn - Die mittelalterliche Metropole im Nordosten Europas, besichtigt, ca. 5 Stunden mit dem Bus Nr. 5 in die Stadt gefahren a 15 EEK, Tallin ist eine sehr schöne, moderne Stadt, aber es ist Acht zu geben auf die Taschen –

In Tallinn hatte ich das Glück den größten Chor der Welt zu sehen. Hier ein Bericht dazu

Das Singen ist bekanntlich eine alte estnische Leidenschaft. Doch kein Este singt gern allein. Meistens singt er im Chor. Deshalb gibt es in Estland mehr Chöre als anderswo. Jedes Dorf, jede Schule, jeder Betrieb, jede Behörde hat einen eigenen Chor. Alle fünf Jahre treffen sich die besten Chöre auf dem großen nationalen Sängerfest. Dann singt in Tallinn (Reval) der größte Chor der Welt, ein farbenprächtiges Spektakel, das in der Welt seinesgleichen sucht.

Weiterfahrt zum Wasserfall Jägala Kosk der  sehr schlecht zu finden ist.
N 59° 25’ 56,3  E 25° 10’ 44,9  dann Weiterfahrt bis Käsmu, wo die großen Steine im Wasser liegen –

Der Jägala Wasserfall und die Findlingsteine von Käsmu

 Der Wasserfall Jägala unweit der Schnellstraße Tallinn - Narva liegt auf dem Territorium des Nationalparks Lahemaa und ist mit knapp 8 Metern Höhe und 14 Metern Breite der größte Estlands. Der Fluss Jägala liegt im Wassereinzugsgebiet von Mooren und Wäldern. Die auf ihn einwirkenden Wasserkräfte sorgen jährlich für das Abbrechen von ca. 3 cm der kalksteinernen Fallkante.

Tag 15, Sonntag, 01.07.2007

Palmsee Schloß und Garten und besichtigt, nicht besonders sehenswert – Wasserfall Junge (leicht zu finden) – Kurort Toila (nicht schön) – Tartu – Valga Grenze zu Lettland, Übernachtung  N 57 ° 47, 27,6  E 26° 01’ 51,6  
Tageskilometer: 424 km

 

 Schloss Palmsee mit Übernachtung am Parkplatz heraußen N 59° 30’ 43,1  E 25 ° 57’ 15,3   Tageskilometer: 122 km


Tag 16, Montag, 02.07.2007


Schloss Sigulda und hier sitze ICH am berühmten Kaiserstuhl

Aufgrund seiner bewegten Geschichte gibt es in der Umgebung von Sigulda eine Reihe Burgen und Schlösser, von denen die restaurierte Burg Turaida die wichtigste ist. Sie ist von einem Skulpturenpark und Freilichtmuseum, dem Volksliederpark umgeben.


Valga Grenze – hier habe ich den Nationalpark Sigulda besichtigt  – Schloss Rundale  N 56 ° 24’ 55,0  E 24° 01’ 55,2
Rundale ist schön, besonders der Garten, Eintritt 2,50 LTS, Übernachtung am Parkplatz  
Tageskilometer: 301 km


Schloss Rundale und der schöne Garten, das Versailles des Baltikums

 

Ungefähr 300 dieser Baudenkmäler - von ursprünglich weit über 1000 - haben die Revolutionen und Kriege des 20. Jahrhunderts übrig gelassen. Viele davon sind problematische Pflegefälle, und auch für die Vorzeigeobjekte wird im marktwirtschaftlich orientierten, jungen Lettland das Geld knapp.

Davon betroffen ist auch der schönste und größte Herrensitz, Schloß Rundale, zu deutsch: das Schloß Ruhenthal, das sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts der Herzog von Kurland als Sommerresidenz erbauen ließ.

 


Tag 17, Dienstag, 03.07.2007


So geht es durch das Land mit vielen Spurrillen und so geht es auch mit drei Pferdestärken


Rundale – Bundesstraße durch Litauen – Polen bis Augustow, Campingplatz direkt neben der Straße
Toiletten sind sauber, heißes Wasser gibt es auch, Preis für 1 Nacht, 2 Personen, mit Strom 49 Poln. Sloti
N 53° 51’ 43,4  E 23 ° 00’ 1,6 
Tageskilometer: 382 km

Tag 18, Mittwoch, 04.07.2007, es regnet ordentlich!

Augustow – Nikoleiken besichtigt, der Hafen ist sehr schön – Krityn, ein abgelegener, kleiner Ort, wo man Boote mieten kann um auf dem kleinen Fluß zu stacheln oder zu paddeln – in der Nähe von Ostroda Camping im Wald
N 53° 41’ 33,0  E 20° 04’ 48,7  Für 1 Nacht, 2 Personen, mit Strom 30 Poln.Sloti  
Tageskilometer: 299 km

Tag 19, Donnerstag, 05.07.2007

Ostroda – Bydgoszcz – Posen – Autobahn Richtung Berlin bis Neu Tomysl – Grenze Gubin, wo die Straße zur Grenze sehr gut ausgebaut und beschildert ist – Übernachtung in Lausitz, nähe Cottbus
N 51° 45’ 14,0  E 14° 38’ 32,8
Da es ziemlich geregnet hat, gab es keine Besichtigungen in diesen Tagen.
Tageskilometer: 587 km



Tag 20, Freitag, 06.07.2007


Tagebau in der Lausitz mit weiteren Bildern  hier wird Kohle abgebaut, viele Dörfer sind seither verschwunden


Lausitz bei Cottbus – Bad Muskau, sehr schönes Schloß mit Garten, gehört zum Weltkulturerbe – weiter zum Lausitzer Findlingspark mit schöner Anlage mit Blumen und Steinen. Eintritt 3 € /Person – Nähe Weißwasser


N 51° 26’ 8,3  E 14° 36’ 12,4
Braunkohlenabbaugebiet in der Nähe eines Atomkraftwerkes – Weiter nach Görlitz, auch sehr sehenswert – Zittau im Zittelgebirge und Dreiländereck (empfehlenswert) – Oybin und Jansdorf im Zittelgebirge (schöne Kurorte) –

Gang durch Görlitz                        Der Klettergarten in Zittau                                  Der Fichtelsee

Weiter bis Oberkunnersdorf, ein sehr schöner Ort mit Umgebindehäuser in Lunnersdorf, Lunnersdorf im Zittelgebirge, wo wir die Umgebindehäuser besichtigt haben – Tschechien – Cheb – Fichtelgebirge – Fichtelsee,

Die Umgebindehäuser mit Steinplatten vertäfelt.

Übernachtung am Parkplatz  N 51° 01’ 57,0  E 14° 40’ 10,1  Tageskilometer: 226 km
 
Tag 21, Samstag, 07.07.2007


 Rundgang, sehr schöner Campingplatz – Wundsiedel, Felsenrundgang (Stein-Labyrinth) – Bischofsgrün, Stellplatz mit Strom ohne Gebühren, sehr schöner Ort am Friedhof gelegen, mit Toiletten und Entsorgungsstelle und Wasser
N 50° 03’ 13,4  E 11° 47’ 35,1  
Tageskilometer: 336 km

Tag 22, Sonntag, 08.07.2007

Nochmals einen Stop in Bischofsgrün mit der Sprungschanze

Fichtelgebirge – Bischofsgrün – Weiden – Regen – Passau – Nach Hause – Keine Besichtigungen mehr.
Tageskilometer: 323 km


Insgesamt 7.280 km gefahren

Bemerkung: Polen: es gibt sehr viel Schönes zum Anschauen, auch Interessantes und es wird nicht so viel gestohlen, als ich es vorher angenommen habe. Die Straßen sind nicht so gut wie bei uns, da es teilweise sehr tiefe Spurrinnen gibt, wie es bei uns nicht denkbar wäre. Besonders bei Regen ist es sehr schlecht zu fahren.
Zum Baltikum möchte ich sagen: dass ich eine viel schlechtere Meinung gehabt habe, als es in Wirklichkeit ist. In den ländlichen Gegenden sind die Zustände teils sehr schlecht. In den Städten ist es wesentlich besser. Wobei Estland das modernste der drei Länder ist. Da haben auch die Jungen Leute schon Handys, genau wie bei uns. In den Großstädten wird auch noch sehr viel gestohlen.
Ich habe teilweise auf freien Stellplätzen übernachtet und hatte dabei kein Problem. Die Campingplätze sind preislich noch nicht ganz so teuer wie bei uns, aber auch nicht auf österreichischen Niveau.
Im Großen und Ganzen lohnt es sich auch, diese Länder zu bereisen und es ist auch nicht gefährlicher als wo anders.

Alle vier Länder sind EU Länder  Geld: Polen Szloti . 1€ = ca. 4 PLN

Vielen Dank Alois für die Bereitstellung des Reiseberichtes!
 

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